Hannover, 20.04.2009, RWE AG

RWE präsentiert Infrastruktur für Elektroautos auf der Hannover Messe 2009

Vom 20. bis zum 24. April können sich interessierte Messebesucher auf der Hannover Messe über die Projekte des RWE-Konzerns zur Elektromobilität informieren. Nach dem Motto „sauber voRWEg fahren“ stellt der Essener Energiekonzern auf dem E-MOTIVE-Stand eine neue Ladeinfrastruktur für das Elektroauto vor.

Das Unternehmen bringt den Strom auf die Straße und will so die CO2-Emissionen im Autoverkehr künftig reduzieren. „Strom-Tankstellen“ sollen mit einem kundenfreundlichen Abrechnungssystem für einen komfortablen Alltagsbetrieb des Fahrzeugs sorgen. Nach den Plänen des Unternehmens werden die Ladestationen zu Hause beim Kunden, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Parkraum installiert. Darüber hinaus sollen Business-to-Business Partner, wie Shoppingzentren, Parkhäuser oder Flottenkunden, in die Infrastruktur eingebunden werden. Das Abrechnungssystem soll dann so einfach und unkompliziert wie beim Handy sein.

Ziel von RWE ist es, auch branchenübergreifend eine einheitliche Infrastruktur auf dem Gebiet der Elektromobilität aufzubauen. Dadurch würde der europaweite Einsatz der Fahrzeuge erleichtert. Das Essener Energieunternehmen hat mit Daimler und weiteren Partnern der Automobil- und Energiebranche begonnen, die Kommunikation zwischen Ladeinfrastruktur und Auto weitgehend zu vereinheitlichen. Gemeinsames Ziel ist es, den folgenden Normungsprozess zu beschleunigen.

Derzeit unternehmen RWE und Daimler in dem Gemeinschaftsprojekt „e-mobility Berlin“ einen ersten Großversuch der klimafreundlichen Antriebs- und Versorgungstechnik im Straßenverkehr. Dazu werden rund 500 Ladepunkte und 100 Elektro-Smarts im Berliner Stadtgebiet eingesetzt. Die Aktion „e-mobility Berlin“ ist das weltweit größte Pilotprojekt auf dem Gebiet der Elektromobilität.