Vehicle to Grid: Mobile Kraftwerke auf dem Weg
Klima- und Umweltschutz sind die Faktoren, die die meisten Menschen spontan mit der Nutzung von Elektroautos verbinden. Die Klimafreundlichkeit eines Elektrofahrzeuges ist untrennbar an die Bezugsquelle des Stroms gekoppelt. Ein Elektroauto, das seine Energie aus Windstrom bezieht, kann sogar ganz ohne CO2-Ausstoß betrieben werden.
Doch die Stromproduktion aus regenerativen Quellen wie Wind unterliegt wetterbedingten Schwankungen. Die Folge: Bei starkem Wind und geringem aktuellen Stromverbrauch kann der regenerative Strom nicht optimal eingesetzt werden. Dagegen gibt es Phasen der Windstille und hoher Stromnachfrage, in denen die Windenergie benötigt würde.
Elektrofahrzeuge könnten zukünftig helfen, diese Schwankungen zu glätten. Sie speichern regenerative Energie, wenn sie entsteht und geben sie ab, wenn sie gebraucht wird. Sie ergänzen somit Aufgaben, die heute bereits durch Pumpspeicher-Kraftwerke wahrgenommen werden und helfen die erwartete höhere Einspeisekapazität sinnvoll zu nutzen. So werden Kraftwerke entlastet und können in einem wirkungsgradoptimalen Betriebspunkt betrieben werden. Die Mobilität wird darunter nicht leiden. Dank innovativer Lösungen, die RWE derzeit in Kooperation mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft erarbeitet, wird das Fahrzeug bei diesem Vorgang stets einsatzbereit bleiben. Eine definierte Mindestenergiemenge erlaubt jederzeit die flexible Nutzung.


