EINFACH CLEVER: GÜNSTIG PENDELN MIT ELEKTROANTRIEB.

Carsten Schneider fährt seit 4 Jahren einen VW Golf mit Elektroantrieb

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Carsten Schneider legt seit vier Jahren den Weg zwischen Arbeitsplatz und Wohnort mit einem VW Golf mit Elektroantrieb zurück. Für ihn steht dabei die Wirtschaftlichkeit klar im Vordergrund. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen.

 

Frage: Wie sind Sie zur E-Mobilität gekommen?
Carsten Schneider: Ich bin Ingenieur der E-Technik. Als ich mir einen Zweitwagen zulegen musste, habe ich mir ausgerechnet, wie das finanziell aussieht, Verbrennungsmotor versus Elektrofahrzeug. Ich bin rasch darauf gekommen, dass es auf Dauer günstiger ist, ein E-Fahrzeug zu fahren. Ich fahre jeden Tag 90 km. Die Kosten für Strom liegen für diese Strecke ca. bei 3,50 €; bei einem Verbrennungsmotor bei ca. 10 € pro Tag. Außerdem musste ich früher nur wenig Steuern für mein E-Fahrzeug bezahlen, heute gar keine mehr. Außerdem muss mein Elektroauto so gut wie nie repariert werden.

 

Frage: Sollte sich ein „Ottonormalverbraucher ein E-Fahrzeug“ kaufen?
Carsten Schneider: Man sollte sich zwei Fragen stellen: Erstens, für was brauche ich das Auto und zweitens, was möchte ich ausgeben. Wenn der „Ottonormalverbraucher“ ein Pendlerauto braucht mit einer Reichweite bis zu 100 km ist das E-Fahrzeug eine sinnvolle Alternative.

 

Frage: Wie gehen Sie vor, wenn Sie einen Ausflug machen außerhalb des täglichen Weges zur Arbeit?
Carsten Schneider: Wenn ich zu meinen Eltern fahre, lade ich dort an der Steckdose. Wenn ich aber z. B. nach der Arbeit Erledigungen machen muss, die weiter weg sind, dann immer mit dem Familienauto.

 

Frage: Warum nicht mit dem E-Fahrzeug?
Carsten Schneider: Wenn das Ladeinfrastrukturnetz in Deutschland weiter ausgebaut wäre, könnte man ein E-Fahrzeug auch für den normalen Alltag und längere Strecken nutzen. Vor allem mit den neueren Autos mit Schnelladefunktion. Gut wären z. B. Ladeinfrastruktur an Orten, an denen man sich länger aufhält wie Einkaufszentren oder auch auf Parkplätzen bei Lebensmittelhändlern. Wenn ich z. B. mit meinem Fahrzeug unterwegs wäre und ich weiß, ich brauche noch ein bisschen Reichweite, würde ich mich für den Händler entscheiden, bei dem ich auf dem Parkplatz mein Fahrzeug laden könnte.

 

Frage: Suchen Sie Ladesäulen übers Internet?
Carsten Schneider: Nein, aber ich nutze die RWE iPhone App e-kWh zum Freischalten.

 

Frage: Was war das Spannendste, was Ihnen bisher mit dem E-Fahrzeug passiert ist?
Carsten Schneider: Was mich wundert ist, dass die Menschen nicht reagieren, obwohl mein Fahrzeug ganz leise ist. Menschen reagieren, wenn ich lade oder sie reagieren auf meinen Fahrzeugaufkleber „Ich fahre elektrisch“. Sie fragen dann eigentlich immer zuerst: „Ist das ein E-Auto?“ Ich sage: „Ja.“ Dann fragen sie: „Aber das hat doch noch einen Verbrennungsmotor?“ Ich sage: „Nein.“ Dann kommt die Frage nach der Reichweite. Ich sage ca. 70 km. Wenn ich erkläre, dass ich das Fahrzeug zum täglichen Pendeln nutze, leuchtet das den Leuten ein und sie finden das eine tolle und sinnvolle Idee.

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